Deutsch

Dem Fach Deutsch kommt eine besondere Verantwortung für die  Vermittlung von Schlüsselkompetenzen zu, die für alle Fächer des Gymnasiums erforderlich sind.

Der Umgang mit Literatur, Literaturgeschichte, Sprache und Medien gehört zu den fachspezifischen Inhalten.

Deutsch aktiv

  • Besuch einer Vorstellung der Kleinsten Bühne der Welt (5. Klasse)
  • Führung durch die Jugendbibliothek am Gasteig (5. Klasse)
  • Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (6. Klasse: von den Teilnehmerinnen im Schuljahr 2016/17 haben gewonnen: Siena Müller-Elmau, 6a, Clara Weiss, 6b, und Hanna Mayr, 6c)
  • Literaturwissenschaftliche Vorträge

Regelmäßig finden Theaterbesuche mit einzelnen Klassen in allen Jahrgangsstufen statt.

 

Einblicke in den Deutschunterricht einer 5. Klasse

 

Lerntheke und Lernpositionenwechsel - Zwei Methoden, die den Schultag abwechslungsreich gestalten

 

Fünf Stunden Deutschunterricht die Woche, davon eine Intensivierungsstunde: Der bayerische Lehrplan gibt uns in der Unterstufe viel Zeit, um Kenntnisse zu vertiefen und Neues zu erlernen. Für den Deutschstoff der 5. Klasse bietet sich hierbei eine Reihe interessanter und abwechslungsreicher Methoden an, die den Kindern das Lernen erleichtern. Um einen Eindruck zu vermitteln, wie sich moderne Lernmethoden in den Unterricht integrieren lassen, habe ich meine 5. Klasse bei zwei dieser Methoden – Lerntheke und Lernpositionenwechsel – an einem Vormittag mit der Kamera begleitet.

1. Lerntheke

Die moderne Pädagogik setzt auf eigenständiges Erarbeiten von Lerninhalten. Das Freiarbeitsmodell „Lerntheke“ beinhaltet in erster Linie Vertiefen von im Unterricht Erlernten sowie eigenständiges Erarbeiten neuer Grammatikinhalte. Die Mädchen nutzen hierbei während einer Unterrichtsstunde die im hinteren Klassenraum aufgebaute Lerntheke und können dort aus zahlreichen Grammatikmodulen diejenigen auswählen, die sie bei ihrem derzeitigen Lernstand vertiefen möchten/müssen. Für besonders schnelle Schülerinnen oder Mädchen mit besonders guten Vorkenntnissen sind Zusatzmodule im Angebot, die das eigenständige Erarbeiten neuer Themen beinhalten.

Grundprinzip dieser Form der Freiarbeit ist die individuelle Lerngeschwindigkeit. So können die Mädchen gezielt Themen, die ihnen noch schwerfallen, wiederholen bzw. das Tempo der Progression beeinflussen. Während der Lernthekenarbeit können die Schülerinnen jederzeit Fragen stellen. Die Freiarbeit sieht auch die Kontrolle eines fertiggestellten Moduls durch die Schülerin selbst vor sowie einen Wissenscheck am Ende eines Moduls. Danach gibt die Schülerin ihre Arbeitsblätter bei mir zur Lehrerkorrektur ab; so kann ich erkennen, bei welchen Lerninhalten das Mädchen noch zusätzlicher Unterstützung bedarf.

2.  Lernpositionenwechsel

Eine weitere Möglichkeit, den Lernprozess positiv zu beeinflussen, bietet die Änderung der Lernposition. Sechs Unterrichtsstunden nacheinander nur in ordentlicher Sitzposition am Schülertisch zu verbringen, ist ermüdend. Ein einfacher Wechsel der Sitzposition wirkt „Wunder“ – um im Bild zu bleiben: Die Klassen-Lektüre von Raquel Palacios Roman „Wunder“ findet nicht am Tisch statt, wir lesen in beliebiger Position im hinteren Bereich unserer großen Klassenzimmer. Bereits zu Schuljahresbeginn haben die Schülerinnen Kissen und Decken mitgebracht, die wir im Klassenschrank aufbewahren und bei Bedarf herausholen.

Stimmen einiger Schülerinnen:

Isabelle und Anna: „Es macht uns Spaß, Lektüren zu lesen. Wir finden es gut, dass wir beim Lesen sitzen dürfen, wie wir wollen. Es ist auch schön, dass wir die Schuhe ausziehen dürfen!“

Lena und Annika: „Die Lektüre am Boden mit Kissen zu lesen, ist toll, weil es gut ist, mal von den Stühlen wegzukommen.“

Mira und Thea: „Es macht Spaß, es sich auf dem Boden mit Kissen gemütlich zu machen und dabei eine so tolle Lektüre zu lesen wie ‚Wunder‘!“

 

 

W- und P-Seminare in der Oberstufe

P-Seminare:

  • Vom Drehbuch zum Film: Theorie und Praxis der Videofilmproduktion (Herr Kohn)
  • Sternstunden, BR-Kooperation: Erstellung von Videobeiträgen (Frau Leimert)
  • „Ich lese, also bin ich“. Eine Umfrage zum Leseverhalten von Jugendlichen (Frau Heinemann)

W-Seminare:

  • Geschichte in Literatur und Film (Herr Bartl)
  • München leuchtet – München und seine Literaten (Frau v. Nostitz)
  • Inspirationsquellen von Dichterinnen und Dichtern (Frau Rieder)
  • Heimat und Fremde als Sehnsuchtsorte in der Literatur (Frau Rieder)