„Social media“ für 5. und 8. Klassen

Im Februar besuchten die 5. und 8. Klassen einen Workshop in der Bibliothek im Gasteig zum Thema „social media“-Nutzung.

Zu Beginn fragte die Referientin in die Runde der 8 Klasse, welche „social media - apps“ wir nutzen und warum. Danach diskutierten wir über verschiedene Themen, wie die Handy- Überwachung durch Eltern oder ob Apps wie „musicaly" okay sind und wie es mit dem Urheberrecht aussieht. Außerdem wurden wir gefragt, in wie fern sich unser Verhalten in den letzten 3 Jahren (vor drei Jahren hatten wir schon einmal einen Vortrag zu diesem Thema), geändert hat. Dies beantwortete ein Großteil der Klasse mit einer häufigeren Nutzung aller Medien.

Dann kamen wir zu dem größten Thema des Vortrags: Der gläserne Mensch! „Haben wir uns je gefragt wie diese großen Konzerne wie Google, Facebook, etc. so viel Geld machen konnten und können, ohne dass wir als Endverbraucher je Geld zahlen müssen?“, lautete die Frage. Die Antwort darauf war, dass wir indirekt, mit unseren Daten, zahlen. Das funktioniert so: Beispielsweise sucht jemand über Google nach süßen Hundefotos oder erkundigt sich nach Hunden und deren Haltung. All diese Anfragen/Recherchen werden von Google gespeichert und ggf., in diesem Fall z.B. an einen Hundeverkäufer der uns als „potentiellen Käufer“ sieht, verkauft. Dies wird von uns aber erst bemerkt, wenn bei einer anderen Aktion im Internet gezielt Werbung am Bildschirmrand, mit Inhalten z.B. für den Hundeverkäufer, platziert wird. Das Ganze wird im großen Stil gemacht und wird „Big Data“ genannt. Möchte man diese Form der Produktplatzierung umgehen, kann auf andere Suchmaschinen umgestiegen werden, die die Daten nicht weitergeben, wie beispielsweise Startpage.

Als weiteres Thema des Vortrages hatten wir die „Fake News“. Wir lernten, dass einem Bericht, der uns beim Lesen sehr unwahrscheinlich erscheint, erst Glauben geschenkt werden sollte, wenn die Quellenangabe und die Fakten überprüft und eine Bildrecherche durchgeführt wurde. Erst wenn der Bericht der Überprüfung in allen drei Punkten standhält, kann er als richtig eingestuft werden. Zuletzt haben wir gelernt, wie es mit der Legalität von kostenlosen Filmen und Musik zum Downloaden aussieht. Grundsätzlich gilt, dass alles was kostenlos, meistens illegal ist. Die Ausnahme bildet YouTube, dort sind nur Trailer und bestimmte Inhalte ohne Urheberrecht zugänglich (Emma Kagerer, 8a).